SELOUS GAME RESERVE

Mit etwa 52.000 Quadratkilometern ist das Selous Game Reserve das größte Wildschutzgebiet Afrikas. Wenn man mit dem Flugzeug anreist, werden einem diese Dimensionen schnell bewusst. Tierbeobachtungen können hier mit dem Safari Jeep, zu Fuß (Walking Safari) oder mit dem Boot gemacht werden. Die wahrhaft unberührte Natur bietet wohl eine der ursprünglichsten Formen der Safari. Ein verzweigtes Flußsystem mit seiner Sumpf- und Waldlandschaft erschweren sicherlich die Tierbeobachtungen, dafür hat man die Objekte der Begierde meist weitestgehend für sich alleine. Das Selous Game Reserve ist gut mit dem Auto von Dar es Salaam zu erreichen und ist häufig das erste Ziel einer Fahrt durch den „Southern Safari Circuit“. Wer nicht so viel Zeit mitbringt freut, sich über die sehr gute Anbindung per Flugzeug.

 

MAHALE MOUNTAINS NATIONAL PARK | GOMBE STREAM NATIONAL PARK

Auch wenn der Mahale und Gombe nicht gerade nahe beieinander liegen und sehr unterschiedlich in Größe und Beschaffenheit sind, haben wir sie hier zusammengefasst. Sie liegen beide am Lake Tanganyika und wenn sich Touristen in einen der Parks verirren, haben Sie meistens ein Ziel: Schimpansen Trekking. Beide Parks beherbergen unsere nächsten Verwandten und sind auf Tagesausflügen zu beobachten. Kein günstiges, aber sicherlich ein einmaliges Erlebnis auf einer unvergesslichen Safari.

INDISCHER OZEAN MIT SANSIBAR

 

SANSIBAR

Kombinieren Sie Ihre Tansania Reise mit Sansibar. Genau genommen ist Sansibar ein Archipel dem die Hauptinsel Unguja, Pemba und indirekt auch Mafia Island zugerechnet werden. In unseren Breiten wird Unguja aber mit Sansibar gleichgesetzt. Die „Gewürzinsel“ ist für viele der Inbegriff von makellosen Stränden in einem tropischen Urlaubsparadies. Sansibar lädt aber nicht nur zum Strandurlaub ein. Das an der Ostküste gelegene Paje gilt als eines der besten Kitesurf Reviere auf der Welt. Wer auf Sansibar tauchen möchte, kommt im Norden auf seine Kosten. Ein Besuch der historischen Altstadt Stone Town, mit seiner Mischung aus arabischen und Afrikanischen Einflüssen, rundet den Sansibar Urlaub ab.

Wir beraten Sie gerne hinsichtlich Ihrer Wünsche für die beste Kombination aus Tansania und Sansibar.

 

PEMBA

Das touristisch weniger erschlossene Pemba bildet gemeinsam mit der 50 km südlich gelegenen Insel Unguja und zahlreichen kleinen Nebeninseln den halbautonomen Teilstaat Sansibar in Tansania. Wer die etwas längere Anreise auf sich nimmt wird mit einer traumhaften tropischen Insel Belohnt, die nur noch wenig mit der Hauptinsel gemein hat. Man kann hier zwar wunderbar die Seele baumeln lassen, aber Tauchen auf Pemba ist eigentlich ein Muss. Ob Taucher oder einfacher Meerliebhaber: der Unterwasserraum des Manta Resort gehört sicherlich zu den einmaligsten Schlafplätzen der Welt.

 

MAFIA ISLAND

Auf Mafia Island kommen Taucher voll auf Ihre Kosten. Die Attraktion der Insel sind Walhaie. Zwischen Oktober und April werden den sanften Riesen der Ozeane Plankton und Algen im Überfluss geboten. Aber auch für „Makrofetischisten“ ist Mafia ein beliebtes Reiseziel – wenn auch als Geheimtipp.

 

Fragen Sie uns nach einer Tauchsafari der besonderen Art rund um Sansibar. Wir kombinieren die schönsten Tauchgebiete und verbinden diese mit dem Flugzeug.

LAKE VICTORIA

Der Viktoriasee gehört zu den drei ostafrikanischen Staaten, Uganda, Tansania und Kenia. Seine Fläche entspricht in etwa der Größe Bayerns und ist er der zweitgrößte Süßwassersee der Erde. Die Ufer des Sees bieten unzähligen Vogelarten eine Heimat. Ornithologen kommen hier voll auf Ihre Kosten. Außerdem ist der Lake Victoria für seinen Fischreichtum berühmt. Über 500 unterschiedliche Fischarten, vor allem Buntbarscharten, leben im Viktoriasee. Deshalb gibt es rund um den See zahlreiche Fischerdörfer, wo Marktfrauen und Fischer bei ihrer täglichen Arbeit erlebt werden können.

 

LAKE TANGANYIKA

Der Tanganjikasee liegt im westlichen Teil des Great Rift Valley. Er ist der zweitgrößte See Afrikas und mit 1470 m an der tiefsten Stelle nach dem südsibirischen Baikalsee der zweittiefste See überhaupt. Die Wasserqualität des Lake Tanganyika ist sehr gut, weshalb es nicht verwundert, dass sich hier die verschiedensten Zierfische, die an Aquaristen auf der ganzen Welt verkauft werden, finden.

Auf dem See verkehrt die MV Liemba. Das Motorschiff ist ein kombiniertes Passagier- und Frachtschiff. Es wurde 1913 als Dampfschiff in Deutschland gebaut und im Ersten Weltkrieg bewaffnet. Bis 1927 trug es den Namen Goetzen. Die Liemba verfügt über zehn Passagierkabinen erster Klasse (Zweibett) und zwei VIP-Kabinen. Zudem stehen 18 Kabinen der zweiten Klasse (sechs Zwei- & zwölf Vierbett) zur Verfügung. Die meisten Passagiere fahren dritter Klasse und schlafen unter oder auf dem Deck. Die Passagierkapazität beträgt 600 Personen. Zudem verfügt das Schiff über einen Speisesaal mit Bar sowie einen Kiosk.

Weitere Attraktionen neben der MV Liemba sind die an den See angrenzenden Nationalparks Gombe Stream und Mahale Mountain im Osten, in denen man zum Schimpansen Trekking aufbrechen kann.

 

Reiseziele

SERENGETI NATIONAL PARK

Die berühmteste Savanne der Welt ist wohl auch der Ort, an welchem man Afrika am intensivsten spüren kann. Unberührte Natur und die Vielfalt der Flora und Fauna kann man nur an wenigen anderen Plätzen der Erde in solch einem Überfluss erleben. In den Ebenen der Serengeti spielt sich in einer endlosen Schleife einer der beeindruckensten natürlichen Zyklen der Welt ab, die „Big Migration“: hunderttausende von Gnus und Zebras durchqueren das Land auf der Suche nach frischem Weideland und werden dabei von großen Raubkatzen begleitet.

Die Schönheit und der Artenreichtum in diesem Nationalpark sind mit nichts auf der Welt zu vergleichen. Wenn es irgendwie möglich ist, sollte man sich dieses Schauspiel nicht entgehen lassen und hier möglichst viel Zeit einplanen.

 

NGORONGORO CONSERVATION AREA

Im Herzen der Ngorongoro Conservation Area liegt der Ngorongoro Crater. Wenn man vom Rand dieses urzeitlichen Kraters blickt, gehen einem viele Gedanken durch den Kopf. Prof. Bernhard Grzimek hatte Recht, als er ihn als 8. Weltwunder bezeichnete.

Man kann sich von oben kaum vorstellen, dass er Schutz für fast 30.000 Tiere bietet! Die Arche Afrikas! Auf Grund der guten Bedingungen und der beschwerlichen Flucht aus dem Krater gibt es kaum eine Migration. Daher bezeichnen ihn auch viele als größten Zoo der Welt. Aber der schöne Unterschied ist, dass die Besucher hier „hinter Gittern“ in Ihren Safari Jeeps sitzen. Man kann Tansania schwer besuchen, ohne hier einen Tag einzuplanen.

 

TARANGIRE NATIONAL PARK

Seinen Namen verdankt der Park, der der Größe Luxemburgs entspricht, dem Tarangire River, der sich von Nord nach Süd durch das gesamte Gebiet schlängelt. Mit seiner abwechslungsreichen Vegetation bietet der Tarangire National Park etwa 100 Säugetierarten eine Heimat. Neben Elefantenherden, die teilweise mehr als 300 Tiere umfassen können, leben in diesem Park unter anderem zahlreiche Arten von Antilopen, Zebras, Büffel, Paviane und Giraffen. Am Ende der Trockenzeit hat man die Chance, „die kleine Migration“ zu erleben. Ein ähnliches Schauspiel wie die „Big Migration“ der Serengeti. Die Herden zieht es zum Fluss. In ihrer Begleitung sind Raubtiere wie Löwen, Geparden oder Leoparden. Wer Elefanten liebt, kommt an diesem Park nicht vorbei.

 

RUAHA NATIONAL PARK

Der Geheimtipp unter den National Parks in Tansania. Der Ruaha Nationalpark wartet mit einer hohen Vielfalt an Pflanzen und Tieren auf, darunter Elefanten, Büffel, Antilopen sowie einige seltene und gefährdete Arten wie z.B. Wildhunde. Er wird oft mit der Serengeti verglichen, was ihm aber nicht gerecht wird. Erstens sind die Touristenströme hier nicht mit denen im Norden zu vergleichen und man hat oft das Gefühl, alleine durch den Park zu fahren. Zweitens besteht der Ruaha nicht nur aus Savanne, sondern bietet abwechslungsreiche Landschaften mit Bergen und dem Ruaha River, sowie Ausläufern des Afrikanischen Grabens. Zu erreichen ist der National Park am besten auf einer Tour durch den „Southern Safari Circuit“ oder per Flugzeug.

KILIMANJARO BESTEIGUNG

Der Kilimanjaro, das Dach Afrikas, ist mit 5.895 Metern der höchste Berg Afrikas und der höchste freistehende Berg der Welt.

Das Kilimandscharo-Massiv besteht im Wesentlichen aus drei erloschenen Vulkanen, deren Höchster der Kibo („der Helle“) ist und auch als Uhuru Peak bekannt ist. Etwa zehn Kilometer östlich des Kibos und durch einen weiten, durchschnittlich etwa 4300 m hohen Sattel mit diesem verbunden, ragt der felsige, 5148 m hohe Mawenzi („der Dunkle“) auf, der keinen Gletscher hat.

Fünf verschiedene Routen führen im Kilimanjaro National Park zum Uhuru Peak. Jede Route hat ihre eignen Reize.

 

KILIMANJARO BESTEIGUNG - MACHAME ROUTE

Die Besteigung des Kilimanjaro über die Machame Route ist landschaftlich sehr abwechslungsreich und bietet spektakuläre Ausblicke. Sie ist die beliebteste Route der meisten Guides, aber auch entsprechend stark frequentiert. Ihr Höhenprofil ist für ungeübtere Bergsteiger optimal, da es sich sehr gut auf die Akklimatisation auswirkt.

 

KILIMANJARO BESTEIGUNG - LEMOSHO ROUTE

Auf der Lemosho Route verliert keiner das Ziel aus den Augen. Nachdem man am zweiten Tag den Regenwald auf etwa 3.000 Metern verlässt, hat man bei guter Sicht immer Blick auf den Kibo. Die Route ist ein wenig abgelegener und nicht so stark frequentiert wie die Marangu oder Machame Route, zu der sie die letzten Tage parallel verläuft. Auch die Lemosho Route wirkt sich durch ihr Höhenprofil positiv auf die Akklimatisierung aus.

 

KILIMANJARO BESTEIGUNG - MARANGU ROUTE

Die Marangu Route, auch bekannt als Coca Cola Route, ist die am häufigsten begangene Route. Sie gilt als einfachste Alternative den Kilimanjaro zu erklimmen. Ein Vor- oder Nachteil ist, dass man, im Gegensatz zu allen anderen Routen, bei dieser Tour in einfachen Hütten in Mehrbett-Zimmern übernachtet. Der Auf- und Abstieg erfolgt über die gleiche Route, so dass man beim Aufstieg bereits erfolgreichen „Gipfelstürmern“ begegnet, die einem motivierend zurufen. Aber auch diese Route sollte nicht unterschätzt werden, denn in einem Spaziergang lässt sich das Dach Afrikas auf 5.895 nicht besteigen. Die Höhe bleibt auch auf der Marangu Route die größte Herausforderung.

 

KILIMANJARO BESTEIGUNG - RONGAI ROUTE

Die Rongai Route startet nahe der kenianischen Grenze, von der Nord-/Ostseite des Kilimanjaro,  Sie ist die am wenigsten begangene Route und bietet einen hervorragenden Ausblick auf die kenianische Hochebene. Aufgrund der geringen Niederschlagsmengen bietet sie ein komplett anders Bild, als alle anderen Routen und wird häufig auch als „Wüstenroute“ bezeichnet.  Sie gilt, wie die Marangu Route, als „einfach“ und ist ebenso wenig zu unterschätzen.  Auch wenn der Abstieg über die Marangu Route führt, finden die Übernachtungen auf der Rongai Route ausschließlich in Zelten statt.

 

KILIMANJARO BESTEIGUNG - UMBWE ROUTE

Die Umbwe Route eignet sich nur für geübte und erfahre Bergwanderer. Sie führt durch die grünen und dicht bewachsenen Hänge des Kilimanjaro und entspricht einer verkürzten Machame Route. Die Wegstrecken sind kurz, steil und relativ schwierig. Wir bieten die „Fast Lane“ nur Kunden mit vorhandenen Kenntnissen und Nachweisen an.

KULTURELLE BEGEGNUNGEN

Es gibt viele Möglichkeiten kulturelle Begegnungen auf einer Tansania Reise zu integrieren. Ob zum Beispiel eine Stippvisite oder ein Tagesausflug zu den Massai oder ein Besuch der Hadzabe am Lake Eyasi. Auf dem Weg zur Serengeti liegt das bunte Dörfchen Mto wa Mbu das fast alle der 120 ethnischen Gruppen Tansanias beherbergt. Gerne laden wir Sie hier zum traditionellen Mittagessen ein. Wer mag darf sogar die Zutaten auf dem Markt einkaufen und mit der Cheffin des Hauses kochen.

 

MASSAI

Trotz ihres vergleichsweise kleinen Bevölkerungsanteils sind die Massai wegen ihrer weitgehend beibehaltenen halbnomadischen Lebensweise, ihrer auffallenden Kleidung und ihres Wohngebietes nahe den Nationalparks die vermutlich bekannteste Volksgruppe Ostafrikas. Auch wenn gerade diese Bevölkerungsgruppe sehr zurückgezogen und in ihren eigenen Traditionen lebt, haben sich einige Teile dem Tourismus geöffnet. Man kann Dörfer besuchen und bekommt dabei einen Einblick in das Leben des Hirten- und Kriegervolkes.

 

HADZABE

Sehr interessant ist auch ein Blick hinter die Kulissen der Buschmänner, der Hadzabe. Sie gelten als letzte echte Jäger und Sammler Tansanias. Von Ihnen gibt es noch ca. 2.000, die alle in der Region rund um den Lake Eyasi leben. Ein Teil des Stammes hat sich für Touristen geöffnet. Man geht mit den Männern auf Jagd und versucht im Busch ohne moderne Hilfsmittel Feuer zu machen. Die Einnahmen aus den Führungen kommen übrigens bei allen Stämmen der Allgemeinheit zu Gute. Also auch, oder gerade den Menschen, die nichts mit der westlichen Welt zu tun haben wollen!

 

DIE SEEN IN TANSANIA

Die Seen Tansanias bieten ein wunderbares Kontrastprogramm als Zwischenstopp oder Abschluss einer Safari. Tansania grenzt an die größten Seen Afrikas, wie dem Lake Victoria, dem Lake Tanganyika oder dem Lake Malawi. Aber auch die verhältnismäßig kleinen Seen, wie zum Beispiel der Lake Manyara oder Lake Natron haben ihren besonderen Reiz. Sie alle beherbergen einen Artenreichtum, den man in unseren Breitengraden vergeblich sucht.

 

LAKE NATRON

Auf dem Weg zum Lake Natron erwarten den Besucher bereits atemberaubende Eindrücke. Mitten in der Landschaft stehen Massai, deren Gewänder bunt im Wind wehen. Man fährt eine ganze Zeit parallel zum Ostafrikanischen Graben und kommt kurz vorm See am Vulkan Ol Doinyo Lengai (Übersetzt: „Der Berg Gottes“) vorbei. Die Fläche des sodahaltigen Sees schwankt je nach Jahreszeit zwischen über 1.000km² am Ende der Regenzeit und wenigen Quadratkilometern gegen Ende der Trockenzeit. Für die saisonale rosarote Färbung des Gewässers sind die Spirulinas, einzellige Algen, verantwortlich. Genauso für die typische Färbung der Zwergflamingos.

Ein Spaziergang bei Sonnenaufgang am Lake Natron oder der Besuch eines abgelegenen Wasserfalls sind einzigartiges Erlebnisse.